Willst Du glücklich sein?

Höre damit auf, perfekt sein zu wollen…

unsere Ansprüche an uns selbst, an unsere Wohnung, an die Arbeit, kurz an unser Leben, können uns mitunter ziemlich im Wege stehen. Problematisch sind dabei insbesondere überhöhte Ansprüche. Diese haben wir, aus welchen Gründen auch immer, oft so internalisiert, dass sie uns in unserer Fähigkeit, uns mit uns selbst und in uns selbst wohl und glücklich zu fühlen, einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Ganz oben auf dieser sehr speziellen Hitliste der großen Hindernisse auf dem Weg hinein ins Glück steht der Perfektionismus. Vor einigen Monaten war er auch schon mal Thema in einem meiner Newsletter. Heute komme ich darauf zurück, weil mich von Eurer Seite regelmäßig Mails erreichen, in denen ihr mir von Eurem persönlichen Ringen mit Perfektionismus berichtet und dabei auch ein wenig die Hand nach Unterstützung ausstreckt.
Die für mich wohl wichtigste Erkenntnis zum Perfektionismus kommt von meinem Papa. Er sagt, Perfektionismus ist Tadelschutz. Wir ringen also darum alles ganz richtig und sehr gut zu machen, damit wir nicht getadelt werden. Damit Mama und Papa nicht (schon wieder) mit uns schimpfen. Da liegt oft ein Ursprung dieses Bestrebens. Klar, mittlerweile sind wir Erwachsen, Mama und Papa leben nicht mit uns im gleichen Haus, vielleicht sind sie sogar nicht mal mehr auf dieser Welt zu Hause. Das spielt dabei aber keine Rolle, denn diese Verhaltensmuster sind alt und werden von uns häufig ein ganzes Leben lang mitgeschleift, wie ein viel zu vollgepackter Koffer. Perfektionismus ist ein Teil unseres Gepäcks, das aus der Vergangenheit kommt. Und je älter wir werden, desto mehr von diesem Gepäck schleppen wir (oft unbewusst) mit uns herum. Was nun? Was kannst Du tun? Schaue Dir deine Version von Perfektionismus genauer an, und lass dabei die Dimension des Tadelschutzes auf Dich wirken. (Wir können uns übrigens auch total gut selbst tadeln. Das solltest Du dabei nicht außer Acht lassen.) Vielleicht macht es ja an der einen oder anderen Stelle „klick“.

Beginne damit, mutig zu experimentieren: 
Was passiert mir Dir, wenn Du eine Sache einmal nicht mehr 120% gründlich machst? 
Was passiert mit Dir, wenn Du für Dich auf der Yogamatte mal fünf gerade sein lässt?
Was passiert mir Dir, wenn Du Dir selbst im Spiegel freundlich zulächelst, anstatt Dich kritisch zu beäugen, ob der Bauch zu dick oder die Falten mehr geworden sind? 

 

Habe den Mut, Dich mit all Deinen (gefühlten) Unzulänglichkeiten, mit all Deinen Ecken und Kanten, mit all Deinen Rundungen und weichen Stellen immer mehr zu zeigen. Indem Du anfängst das zu tun, sprichst Du die Einladung an andere aus, es Dir gleich zu tun. 

Hoch lebe der Mut zur Lücke!

 

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